Anleitung zum geologischen Beobachten, Kartieren und by Hans Höfer von Heimhalt

By Hans Höfer von Heimhalt

I. Die Ausrüstung.- A. Die fachliche Ausrüstung und deren Gebrauch.- Handkompaß: Beschreibung.- Prüfung und Richtigstellung.- Gebrauch.- Ortsbestimmung.- Fixierung einer Fläche (Streichen, Fallen).- Höhenmesser (Aneroid): Beschreibung.- Gebrauch.- Prüfung.- Hammer, Meißel: Hammer.- Meißel.- Verwendung, Ledergurt.- Erdbohrer.- Lupe, Handcamera, Taschenthermometer.- Taschenzirkel, Säurefläschchen.- Karten, Farbstifte, Tusche.- Karten, Arten derselben, mit Höhenschichten zur Bestimmung des Streichens und Verflächens einer Grenzfläche.- Orientierung in der Karte.- Blei- und Farbstifte.- Aufnahme von Karten und Objekten.- Notizbuch, Bleistift, Maßstab, Verpackpapier: Notizbuch und Bleistift.- Tagebuch, Zentimetermaßstab, Packpapier und Verpacken der Belegstücke.- Schachteln und Glasröhren.- B. Die touristische Ausrüstung.- Kleidung.- Rucksack, Netze, Taschenmesser, Fernglas, Touristenapotheke.- II. Die geologische Begehung (Einzeichnungen in der Karte).- Orientierungsprofil, Leitschichten.- Aufschlüsse.- Kulturgrenzen und Färbung des Bodens, Vorgang bei der Begehung.- Vorgang bei der Kartierung.- Zeichen für die Schichtenstellung, Konstruktion der Ausbißlinie (Grenzlinie).- Skizze des Profils, Übersichtsaufnahme.- Geologische Aufnahmen im Flachland.- III. Beobachtungen.- 1. Die Gesteine; junge Ablagerungen und Versteinerungen.- A. Gesteine: Eruptiv- und geschichtete Gesteine.- Verwitterung.- B. Jüngere Ablagerungen: Äolische, fluviatile und marine, glaziale.- Gletscher, Lawinen.- Torfmoore, submarine Wälder.- C. Versteinerungen: Deren Aufsammlung.- Deren Bestimmung.- Zeichen.- 2. Die Lagerungsverhältnisse.- Eruptiv- und geschichtete Gesteine, Schichtung, Schieferung, deren Bestimmung, Mächtigkeit.- Berechnung und Konstruktion der wahren Mächtigkeit.- Trigonometrische Funktionen (Tabelle).- Kuppel, Synkline und Antikline.- Schichtenwiederholung durch Faltung.- Schichtenwiederholung durch Verwerfungen.- Flexuren, Konkordanz, Diskordanz, Transgression, Schieferung.- Verwerfungen.- Höhlen.- Quellen, Wasserführung, Schlammvulkane: Quellen.- Brunnen, feuchte und sumpfige Stellen, Erdöl- und Gasquellen, Schlammvulkane.- Vorkommen nutzbarer Minerale und Gesteine.- Gliederung der Lagerstätten.- Zeichen für Schacht und Stollen, Schottermaterial.- Steinbrüche.- Bergstürze und Erdrutschungen, Schubwirkungen.- Säkulare Bewegungen an der Küste.- Vulkane: Deren Unterlage, Stratovulkane.- Homogene Vulkane, Kammvulkane, Quelikuppen, Maare, gegenseitige Lage der vulkanischen Tätigkeit.- Geomorphie (Bodenplastik): Täler.- Tröge, Mulden, Hoch- und Rumpfflächen, Flachböden, Gebirge, Erdfälle, Erdpyramiden, Karrenfelder, Dünen, Kare, Seen.- Landschaftsbilder.- IV. Fertigstellung der Karte und Profile.- Einzeichnungen.- Zeichentabelle.- Grenzen bei klippenartigem Vorkommen, Ausführung in Farben.- Profile, normale und überhöhte.- Berg- und Talprofil.- Scheinbares oder Profilverflächen.- Bohrprofile.- Bestimmung der Lage der erbohrten Grenzfläche.- V. Bericht (Befund, Gutachten).- VI. Die agrogeologische Aufnahme und Kartierung.- Allgemeines.- Methode der Kgl. ungarischen geologischen Reichsanstalt, der Kgl. Preußischen Landesanstalt.- Methode R. Heinrichs.- Getrennte Kartierung, Bericht zur Aufnahme.

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Gleichfalls eben geschichtet, t 30 o/3 h 140, 2,5 m mächtig. ) 7. bis 8. ; bei 8. t 46 0 h 2°, beim weiteren Ansteigen steiler, am Rücken t 90°. 9. Grüner Amphibolschiefer, 5 m mächtig, undeutlich geschichtet, stellenweise bis 2 mm starke und bis 3 cm lange grüne Amphibolnadeln (Beleg). Unbedeutende eisenschüssige Verwitterungskruste. Wurde bis 10. verfolgt und keilt dort aus. 11. Eill Verwurf, t 78°/6 h OO, verwirft 9. 20 Schritte nach N. Amphibolschiefer keilt dann nach 27 Schritten aus. 12.

14. Biotitgneis wie 5 ... 0° (horizontal). 15. ll. 15. Wie 2. Biotitschiefer mit Granat. Zumeist zu glimmeriger Erde verwittert. :3 Der Geologe wandert im nächsten Tal aufwärts, beobachtet und notiert wie früher. Das Ergebnis der Einzeichnung ist in der Karte vorgemerkt. Die analog liegenden Punkte derselben Gesteinsgrenze, hier der Kalksteinbänke, werden verbunden, wobei man die Verbindungslinie so zu krümmen hat, wie es der Schnitt der Schichtenebene mit dem Gehänge erheischt; etwas räumliche Vorstellung wird dies lehren.

Die Schichtung an Steilabstiirzen erkennt man manchmal an den ihr entsprechenden Vegetationsbandern. Die Lage der Schichtung im Raume wird durch ihr Streichen und Verflachen mittels Kompasses festgelegt, was bereits auf S. 10 beschrieben wurde. In der Karte wird diese Lage durch einen Pfeil eingezeichnet, des sen langerer und starkerer Strich dem Streichen, der eigentliche Pfeil dem Verflachen (Fallen) entspricht. Diese Linien miissen reduziert, d. h. auf den astronomischen Meridian bezogen (S.

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